Jonna Tilgner ist Deutsche Juniorenmeisterin

 (27.08.2006)
Jonna Tilgner ist Deutsche Juniorenmeisterin über 400mH rolex replica watches rolex replica www.rabanwatch.com
Überaus erfolgreich kehrte das Bremer Leichtathletik Team (BLT) von den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Bautzen zurück. Während Catharina Reppin am Samstag im Weitsprung Platz 6 eroberte, gewann Jonna Tilgner am Sonntag gar den Titel über 400m Hürden.

Mit diesem Sieg krönte die 22-Jährige eine überragende Saison, die mit dem Länderkampfsieg im Juni in Polen ihren ersten Höhepunkt hatte, der dann im Juli in Ulm mit Platz 4 bei den Deutschen Meisterschaften und persönlicher Bestzeit von 57,57sec noch übertroffen wurde und die jetzt mit dem Gewinn der Deutschen Juniorenmeisterschaft ihren Abschluss fand.
Nachdem Tilgner (VfB Komet) bereits im Vorlauf mit 57,92sec und dem zweitschnellsten Lauf ihrer Karriere ihre auch am Saisonende immer noch ausgezeichnete Form unterstrich, verhinderte böiger Gegenwind auf der Gegengeraden im Endlauf eine noch bessere Zeit. 58,41sec und mehr als zwei Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten zeugen jedoch von der Dominanz der Neubremerin. „Letztes Jahr habe ich noch mit dem Gedanken gespielt, aufzuhören, und jetzt bin ich Deutsche Meisterin“, jubelte die Psychologiestudentin nach dem Zieleinlauf. „In der Tat hat in unserem ersten Jahr einfach alles zusammen gepasst, menschlich und sportlich. Es macht unglaublich viel Spaß, mit Jonna zu arbeiten“, schwärmt Trainer Ellrott von seinem Neuzugang.
Mit ihren 57,57sec von den Deutschen Meisterschaften in Ulm ist Tilgner Deutschlands schnellste Juniorin seit 2001 - die Aussichten sind also rosig. „Im Winter steht die Verbesserung der 200m und 400m Flachzeiten im Vordergrund, und im nächsten Jahr möchte ich dann unter 57 Sekunden laufen“, hat Tilgner ihre Ziele für 2007 bereits klar im Visier.

Ein weiteres Ausrufezeichen aus Bremer Sicht setzte Catharina Reppin (VfB Komet), die im Weitsprung mit Platz 6 ihr bestes Einzelresultat bei Deutschen Meisterschaften erzielte. Nicht nur deswegen aber wird sich die angehende Studentin bestimmt noch lange an diesen Wettkampf zurück erinnern. Denn nachdem sich die jungen Damen noch bei Rückenwind eingesprungen hatten, drehte der Wind pünktlich zum Beginn der Konkurrrenz, und es zog ein Unwetter auf, das sich mitten im Wettkampf mit starkem Regen und Gewitter über dem Stadion entlud und damit an die EM in Göteborg erinnerte. Zum Glück hatte sich Reppin zu dem Zeitpunkt mit 5,80m bereits souverän für das Finale qualifiziert, was einigen der wesentlich höher eingeschätzten Springerinnen noch nicht gelungen war und auch nicht mehr gelang. So blieb es denn auch bei einer Siegerweite von 5,95m, was die Leistung der 19-Jährigen sogar noch aufwertet. „Endlich hat Catharina ihren Fluch, bei Deutschen Meisterschaften nicht gut springen zu können, besiegt. 15cm zum Sieg und 9cm zu Bronze verdeutlichen, wie eng das Feld beieinander lag“, freut sich Trainer Ellrott mit seinem Schützling. „Schade nur, dass die Bedingungen so schlecht waren und keine besseren Weiten zugelassen haben.“

Nicht so gut erging es dem noch A-Jugendlichen 400m-Läufer Julian Geißhirt (VfB Komet), der sich am Vorabend seines Wettkampfes an einem Thunfischsalat den Magen verdorben hatte und bei dem bis kurz vor Startbeginn nicht klar war, ob er überhaupt würde laufen können. Nachdem er dann bis 300m sogar auf Bestleistungskurs lag, musste Geißhirt danach dem hohen Kräfteverschleiß Tribut zollen. 48,55sec bedeuteten am Ende Rang 9.

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